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Dora Koster

Dora Koster
© Olivia Heussler

Sie hat Texte von umwerfender Wucht geschaffen. Sie war eine eigenwillige Malerin. Dora Koster (1939 - 2017) war unbedingt, schonungslos und verstörend.

In St. Gallen geboren, wuchs sie in verschiedenen Heimen und Fremdfamilien auf und wirkte ab Ende der sechziger Jahre als Sexarbeiterin im Zürcher Niederdorf. Das 1980 erschienene Buch «Nichts geht mehr. Stationen einer Frau aus dem Milieu» wurde zu einem grossen Erfolg. Sie stieg aus dem Milieu aus und arbeitete als Schriftstellerin und Malerin. Rund 20 Bücher hat sie publiziert, mindestens 130 Gemälde geschaffen, zudem war sie als eigenwillige Persönlichkeit weit über Zürich heraus bekannt.

An dieser Stelle werden Dora Kosters Bücher und Gemälde dokumentiert, können Texte heruntergeladen sowie Gemälde und Fotos betrachtet werden. Der Nachlass von Dora Koster befindet sich in der Zentralbibliothek Zürich; die Forschungsstelle Dora Koster hat ihren Sitz im bücherraum f (Jungstrasse 9, 8050 Zürich), wo auch ihre Bücher zu beziehen sind.

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